Ist Zuverlässigkeit altmodisch?

Oder bin ich es?

Habe ich mich kürzlich jedenfalls gefragt. Wenn es die einzige gute Eigenschaft ist, dann ist es zu mager. Andersherum wird auch ein Schuh draus: Was hat der Kunde von tollen Ergebnissen, wenn sie nicht geliefert werden?

Über das Thema musste ich erst nachdenken, nachdem mir meine Zuverlässigkeit (in meinen Augen eine Selbstverständlichkeit) einen Wettbewerbsvorteil verschafft hat. Und einen neuen Auftrag auch. Eine Dame aus meinem Netzwerk rief mich an und erkundigte sich über die Konditionen für eine Website. Sie war sich bewusst, dass sie jetzt endlich mal in die Pötte kommen muss. Wurde dann aber durch andere eingebremst und deshalb noch vor ihrem ersten Anlauf völlig demotiviert.

Kunde droht mit Auftrag? Gerne!

Der Anlauf der Dame ist daran gescheitert, dass sie dem Dienstleister ihrer Wahl ewig hinterherlaufen musste und nichts dabei herauskam. Okay, das kann ich jetzt nicht wirklich beurteilen. Fakt ist, dass sie es so empfunden hat.

Ich konnte ihr erst einmal auch nur versichern, dass ich ganz sicher zurückrufen werde, erreicht man einmal nur meine Mailbox. Auch das eine Selbstverständlichkeit, denn dafür hat man die Mailbox ja.

Zufällen vertrauen? Nix da!

Eine Zusammenarbeit mit mir läuft eigentlich immer ziemlich ähnlich ab. Die Erfahrung mit unterschiedlichen Kunden-Typen hat bewiesen, das in meinem Geschäft Struktur in der Kommunikation hilfreich ist. Bei mir ist es diese:

  1. Ein Kennenlernen. Bei einem unverbindlichen Gespräch können Sie checken, ob Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. Gleichzeitig ist es schon eine Gelegenheit zur Besprechung Ihres Projekts und dessen Umfang. Diese Fakten brauche ich, um Ihnen ein Angebot machen zu können. Den Schritt 2.
  2. Sie bekommen ein ausführliches transparentes Angebot. Sagt es Ihnen zu? Weiter zu Schritt 3.
  3. Bei unserem ersten Gespräch (Briefing) erzählen vor allem Sie! Und zwar von sich und ihrer Arbeit. Warum das so wichtig ist, lesen Sie hier.
  4. Gleichzeitig stellen wir gemeinsam einen Zeitplan auf. Damit können Sie sicher sein, dass alles pünktlich geliefert wird und vermeiden Albträume wie Broschüren, die nach Ende der Messe geliefert werden. Braucht kein Mensch.
  5. JETZT kommt erst die Ausarbeitung, denn Sie und ich sind uns über alle Details im Klaren. Alles hierzu unter: WAS KOMMT NACH DEM BRIEFING?

Keine Überraschungen. Kommunikation spart Zeit und Ärger.

Wir beide sind dadurch aber längst nicht »fertig miteinander«. Während des ganzen Prozesses bleiben wir im Dialog, damit ich nicht an Ihren Wünschen »vorbei entwerfe«. Ihr Auftritt – vom kompletten Erscheinungsbild über Website, Firmenbroschüre bis zur Visitenkarte – er soll IHNEN entsprechen und SIE sollen sich damit gut dargestellt fühlen.

Termine einzuhalten und sich zu melden ist dabei wirklich die kleinste Herausforderung. Ganz davon abgesehen gehört es zur guten Erziehung. Die kann nämlich gar nicht altmodisch werden. Finden Sie auch?

Lust auf Punkt 1? Würde mich – und sogar meine Mailbox sehr freuen. Dann können Sie meine Behauptungen gleich testen.

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