Was kommt nach dem Briefing?

Die wichtigsten Phasen bis zur Design-Umsetzung

(fast) ohne Designer-Sprech
Im ersten Teil dieses Blogartikels habe ich Ihnen ein paar Tipps gegeben, wie Sie mit einem guten Briefing noch schneller zu Ihrem gewünschten Design-Ergebnis kommen. Sie erinnern sich? Wie es danach weiter geht und wann Sie als Kunde meine Arbeit beeinflussen können (und müssen), erfahren Sie heute.

Die Ausgangslage

Sie haben mir beim Briefing alle wichtigen Informationen mitgegeben. Damit bin ich jetzt allein und werde all diese Wörter und Gedanken in Farben, Schriften und Bilder umsetzen. Sie sitzen in dieser Phase in gewisser Weise immer neben mir am Schreibtisch bzw. schauen mir über die Schulter. Damit ich auf Spur bleibe und genau Ihren Geschmack treffe, binde ich Sie in bestimmten Phasen wieder mit ein. Keine Sorge: Sie brauchen weder zeichnen, malen noch sonst wie aktiv sein. Sie müssen lediglich ein paar Entscheidungen treffen.
Übrigens: Klar verfügen wir Designer über einen reichen Wortschatz an mysteriösen Fachwörtern. Tatsächlich gibt es für manche keine ordentliche »Übersetzung«. Und schon geht es los…

WTF sind »Moodboards«?

Mit den Informationen und Eindrücken unseres Briefing-Gesprächs im Gepäck erarbeite ich Ihnen erste Gestaltungs-Richtungen. Die stelle ich Ihnen, damit sie komfortabel zu vergleichen sind, in Form eines sogenannten »Moodboards« vor. Es handelt sich um eine Art Collage, in der Fotos, Ideen, vielleicht auch schon in Kombination mit Text, abgebildet sind. Die Moodboards (Mood = Stimmung, Gemütslage) sollen die Atmosphäre, die Ihr Auftritt ausstrahlen soll, abbilden. Mir ist es wichtig, dass Sie den Designprozess miterleben und mitbestimmen. Moodboards sind eine wunderbare Diskussions-Basis über die gewünschte Grundstimmung, die später ins Design übertragen wird.

Erste Präsentation – die Phase der Wahrheit

Während der Moodboard-Diskussion wurde mir klar, in welche Design-Richtung Ihre Vorstellungen gehen. Und diese Richtung habe ich dann in »ordentliche« Entwürfe ausgearbeitet. Meistens sind es zwei oder drei Ansätze, je nach Absprache. Bei der anschließenden ersten Präsentation (die für mich enorm wichtig ist), müssen Sie Farbe bekennen: Hier zeigt sich, ob Sie sich verstanden fühlen. Das heißt, ob Ihnen mindestens eine der vorgestellten Entwürfe zusagt. Wenn nicht, dann ist es genau der richtige Zeitpunkt, das auch zu sagen.
Wenn alles passt und Ihr Favorit ausgewählt ist können Sie sich nun (wieder einmal) zurücklehnen. Und ich? Für mich spielt jetzt nur noch der von Ihnen gewählte Entwurf eine Rolle. Der dafür umso mehr: Diesen Ansatz durchdenke ich nun in alle Richtungen und mache mich anschließend an die eigentliche Gestaltung.

Weiterverarbeitung und Anpassung

Jetzt müssen wir besprechen, wo Ihr neues Corporate Design als erstes angewandt werden soll. Die finale Design-Variante soll es ja nicht nur als Entwurf geben, sondern auch im wahren Leben. Wo starten wir? Geschäftsausstattung? Website? Messestand? Dafür passe ich alles an.
Print, Web, manchmal auch Film: Jedes Medium hat eigene Regeln, die ich dabei befolgen muss. Weitere evtl. Beteiligte, wie Webprogrammierer oder Druckereien erwarten Material, das genau auf ihre Anforderungen ausgerichtet ist und womit sie gut arbeiten können. Das bekommen sie.

Einbindung weiterer Dienstleister

Diese zusätzlichen Projekt-Mitglieder wechseln je nach Projektart und -umfang. Wenn es sinnvoll ist, dann stelle ich alle Kontakte her, mein Netzwerk ist groß und vielfältig. Wenn Sie möchten, steuern Sie selbst alle Beteiligten (bei einer Website z.B. zusätzlich Programmierung und Text). Stressfreier für Sie ist allerdings, wenn Sie es mir überlassen. Ich weiß nämlich, wie die Kollegen ticken…

Ob kleines oder umfangreiches Projekt:

Rufen Sie mich an und wir besprechen Ihr Vorhaben. Nach einer Viertelstunde wissen Sie, wie man Ihr Mini- oder auch Ihr Mammutprojekt umsetzen könnte. Deal?

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